SPD Kirchheim freut sich über 20 Prozent mehr Mitglieder - Kandidaten stellen sich vor
"Wir sind die Ausnahme vom Trend", so beschreibt Belinda Weber die Verfassung des Ortsvereins. Die Vorsitzende der SPD Kirchheim-Heimstetten gab beim traditionellen Neujahrsessen einen ermutigenden Rückblick auf das abgelaufene Jahr. "Wir haben uns vor zwei Jahren entschieden, eine aktivere, eine präsentere Partei für Kirchheim zu werden. Und nicht erst im Wahlkampf mit Alibi-Veranstaltungen aufzutreten. Uns das war genau richtig", so erklärt sie den über 40 Anwesenden im Gasthof Eberle das Erstarken des Ortsvereins und zählte unter Applaus alle neuen Mitglieder auf. Die SPD hat im abgelaufenen Jahr eine Bürgerumfrage durchgeführt und die Ergebnisse im Ort diskutiert, zahlreiche Infoveranstaltungen organisiert und war seit langem auch wieder bei Dorffest und Christkindlmarkt dabei. Daneben sei es gelungen, einen Frauenstammtisch als festen, immer gut besuchten zu etablieren.
Der Ausblick in die Zukunft, den die Stellvertretende Vorsitzende Jeanette Au gibt, reicht nur bis zum Tag der Gemeinderatswahl am 8. März. "Weiter können wir derzeit nicht denken", sagt Au, die die SPD-Liste auf Platz eins anführt. "Wir sind Feuer und Flamme", so Jeanette Au, die damit nicht nur das Wahlkampfteam beschreibt. "Feuer und Flamme" heißen die Events an der Feuerschale, bei denen sich die Partei mit Bürgerinnen und Bürger zur Politik in Kirchheim austauschen möchte. Dazu werden die Kandidatinnen und Kandidaten in den kommenden Wochen einladen, wenn sie von Haustür zu Haustür gehen, um sich vorzustellen. Zusätzlich stellten sich 20 der 24 Kandidatinnen und Kandidaten beim Sektempfang vor dem Neujahrsessen den Fragen interessierter Bürger.